Letzte Nachrichten

Multiple Sklerose & Schwermetalle und Elektrosmog

Aus unserer Erfahrung seit 1992 können wir nur hoffen, dass die Expertise von Dr. Mutter endlich in die Umwelt- und Gesundheitspolitik aufgenommen wird! Wir empfehlen das Interview in der Wurzel 03/17:

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Wissenschaftler warnen vor Risiken durch Mobilfunkstandard 5G

Erneut ein Appell von Ärzten und Wissenschaftlern aus aller Welt gegen die Einführung der neuen 5G-Mobilfunkttechnik.

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Mobilfunkstandard 5G darf nicht zugelassen werden

Jörn Gutbier von Diagnose-Funk e.V. spricht im aktuellen Interview zur geplanten 5G-Mobilfunk-Technik klare Worte.

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ELEKTROSMOG-REPORT Aktuelle Studien

In der September-Ausgabe des Fachinformationsdienstes zur Bedeutung elektromagnetischer Felder für Umwelt und Gesundheit, ElektrosmogReport berichtet Isabel Wilke über neue Studien und Publikationen

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DIGITALE BILDUNG - Ideologie und Kommerz

Schon seit längerem werden in Deutschland Konzepte sog. 'Digitaler Bildung' massiv vorangetrieben. Am 1. Juni 2017 beschlossen die Kultusminister der Länder, in den Schulen den 'Digitalpakt' umzusetzen. Jetzt formiert sich ein Bündnis für Humane Bildung, das den "Irrweg" dieser neuen Bildungspolitik analysiert und kritisiert.

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Trojanisches Pferd: Digitale Bildung

In einem Vortrag des "GEW-Kreisverband Böblingen" analysiert Peter Hensinger die Ideologie und Praxis der sog. "Digitalen Bildung", die gegenwärtig die Diskussionen in Deutschland bestimmt.

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SCHWEIZ - Wie gefährlich ist Mobilfunk wirklich?

Andreas Lorenz-Meyer diskutiert in der Luzerner Zeitung, 18. Juli 2017, die Risiken von Mobilfunkstrahlung: "Kinder und Jugendliche sind besonders durch Bestrahlung gefährdet".

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Bäume im Visier von Mobilfunkantennen

Fabrice Müller berichtet im renommierten Schweizer Fachmagazin dergartenbau 13/2017 über neue Studien und Publikationen aus der Forschung zu Baumschäden, die auf Mobilfunkstrahlung zurückzuführen sind.

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GESUNDHEITSRISIKO MODERNE - Elektromagnetischer Ozean- lebenswichtiger Umweltfaktor in Gefahr

Im Rahmen eines Themenschwerpunkts "Gesundheitsrisiko Moderne" in der Zeitschrift Die Naturheilkunde 1/2017 beleuchtet Karl Hecht die "gesundheitsschädigenden Folgen" der Umweltverschmutzung durch Elektrosmog. 

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EMF LEITLINIE - Wie sich Mobilfunk auf die Gesundheit auswirkt

Antje Schweinfurth berichtet in der Bayerischen Staatszeitung, 14. Juli 2017, über die neue EMF Leitlinie der Europäischen Akademie für Umweltmedizin (EUROPAEM).

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Veranstaltungen des Vereins

06.11.2017 Stammtisch November
04.12.2017 Stammtisch Dezember

Mit freundlicher Unterstützung:

Keine Angst vor Entmündigung und Psychiatrie

Manch einer fühlt sich gehindert, über seine Elektro(hyper)sensibilität zu sprechen, weil er für psychisch krank gehalten werden könnte, und psychiatrisiert werden könnte oder entmündigt, bzw. unter Betreuung gestellt. Wir möchten Sie daher über die Rechtslage diesbezüglich in Deutschland aufklären.

Rechtsfragen sind häufig nicht einfach zu beantworten. Deswegen eine Bemerkung auf gut deutsch vorneweg. Wenn Sie die schlichte Frage stellen: „Kann ich wegen meiner Elektrosensibilität in der Psychiatrie landen?“ können wir ihnen leider nicht sagen, dass das ausgeschlossen ist. Es gibt aber sehr viele Elektrosensible, die sehr offen und selbstbewusst mit dieser Tatsache umgehen. Wir kennen niemanden, bei dem man es auch nur versucht hätte, ihn in die Psychiatrie einzuweisen, ganz abgesehen davon, dass Sie sich durchaus wehren können.

Eine Vorbemerkung: Inwieweit man Sie für psychisch krank hält, bzw. ob Ärzte bei Ihnen eine psychische Erkrankung diagnostizieren, hängt natürlich ein Stück weit von Ihnen ab. Natürlich ist es möglich, dass einzelne Menschen ihre Symptome dem Mikrowellensyndrom zuschreiben, tatsächlich aber eine andere Ursache vorliegt. Depressionen, Schizophrenie und wahnhafte Störungen gab es schließlich schon lange vor der Massenverbreitung von Funktechniken. Natürlich kann eine Elektro(hyper)sensibilität auch mit Depressionen etc. zusammentreffen. In diesem Fall sollten Sie einen Psychiater suchen, dem Sie vertrauen können, und die entsprechende psychische Erkrankung entsprechend behandeln lassen. Auch eine Depression ist eine schwerwiegende, körperlich massiv beeinträchtigende Erkrankung und sollte entsprechend behandelt werden.

Soweit ein Arzt Ihnen eine psychische Erkrankung ohne weitere Begründung diagnostiziert, weil Sie angeben, unter dem Einfluss von EMF an (gravierenden) gesundheitlichen Störungen zu leiden, geschieht dies meistens, weil er davon ausgeht, dass eine gesundheitsschädliche Wirkung von EMF wissenschaftlich nicht erwiesen sei. Eigentlich sollte nun das Argument greifen, dass, wenn man diese Behauptung als richtig unterstellt, noch längst nicht erwiesen ist, dass EMF nicht zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Tatsächlich ist aber so, dass die Frage, ob EMF Befindlichkeitsstörungen auslösen können, als wissenschaftlich strittig gilt, und damit kann man bei Ihnen nicht einfach von einer psychische Erkrankung ausgehen, wenn sonst nichts dafür spricht.
Einzelheiten zum Meinungsstand finden Sie z. B. im Aufsatz von Genuis/Lipp „Elektromagnetische Hypersensibilität: Tatsache oder Einbildung?“, erhältlich als „Brennpunkt“ über www.diagnose-funk.org oder auf unserer Internetseite in der Rubrik Forschung.

Vorneweg: Die Entmündigung ist im deutschen Recht längst abgeschafft worden und durch das Rechtsinstitut der rechtlichen Betreuung ersetzt worden. Die Anordnung einer rechtlichen Betreuung führt grundsätzlich nicht dazu, dass der Betreute seine Rechte verliert. Er behält vielmehr alle seine Rechte und wird zusätzlich vom Betreuer in den Angelegenheiten, die er selbst nicht mehr regeln kann, vertreten.

Einen Aufenthalt in der Psychiatrie sollten Sie aufgrund einer Elektrohypersensibilität nicht erfahren. Der unfreiwillige Verbleib in einem psychiatrischen Krankenhaus, in dem Sie eingesperrt würden, wäre eine ebenfalls strafbare Freiheitsberaubung. Menschen, bei denen die freie Willensbestimmung erheblich eingeschränkt bzw. aufgehoben ist, können unter engen Voraussetzungen auch gegen ihren Willen stationär behandelt werden. Dies muss durch einen Richter vorher genehmigt werden. Ein entsprechendes gerichtliches Verfahren, in dem der Betroffene seinen Standpunkt vertreten kann, ist vorher durchzuführen.
Voraussetzung ist die vorherige Bestellung eines Betreuers.

Sowohl zum Thema Betreuung als auch zum Thema freiheitsentziehende Unterbringung (also stationärer Aufenthalt gegen den Willen des Betroffenen) können Sie hier Einzelheiten nachlesen. Wenn Sie sich selbst dazu nicht in der Lage sehen, geben Sie die Informationen an eine Person ihres Vertrauens weiter. Wir stehen für Nachfragen zur Verfügung.

Nachfolgend: PDFs vom Skript "Betreuung und Rechte des Betroffenen im Verfahren zur geschlossenen Unterbringung":

  • Betreuung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung: Wofür brauche ich was?
  • Gibt es so etwas wie einen zwangsweisen Aufenthalt in der Psychiatrie?