Letzte Nachrichten

Die unsichtbare Dauerlast: Elektrosmog

Mediziner warnt: Wir gehen zu sorglos mit den immer zahlreicheren smarten Geräten um. Zu viel Funkstrahlung kann dauerhafte Überempfindlichkeit verursachen.

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WLAN und Elektrosmog zwang sie zum Umzug

Schlaf fand Daniela Pichler lange Zeit nur noch im Auto in der Tiefgarage. Erst Jahre später erhielt sie die Diagnose Elektro-Hypersensibilität (EHS).

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WLAN an Schulen- Zunehmende WLAN-Dichte gefährdet die Gesundheit

Der Hype um die Digitalisierung hält unvermindert an. Das ist fatal, denn abgesehen von der bildungspolitischen Fragwürdigkeit der digitalen Revolution, werden die gesundheitlichen Risiken von WLAN und Elektrosmog chronisch unterschätzt.

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Empfehlenswerte Artikel - umwelt-medizin-gesellschaft Ausgabe 2/17

In der Fach-Zeitschrift umwelt-medizin-gesellschaft Ausgabe 2/17 sind 3 empfehlenswerte Artikel erschienen.

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Videos und TV-Hinweis - Wie ein kleines Ding uns im Griff hat

Viele legen ihr Smartphone kaum mehr aus der Hand, lassen sich unterbrechen und ablenken. Konzentrationsstörungen, Haltungsschäden, manchmal sogar Sucht sind die Folgen. Sendung auf 3sat.

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Neue Veröffentlichungen bei diagnose:funk

Viel fremdverursachtes Elend kann verhindert oder zumindest vermindert werden, wenn die fortlaufend aktualisierten Empfehlungen der Verbraucherorganisation Diagnose Funk e.V. beachtet werden. Der deutsche Strahlenschutz steht da gewaltig im Schatten und wäre gut beraten, sich an dieser Expertise orientieren, anstatt als Vasall des Digitalismus rumzukriechen…

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WLAN-Aktivierung eine unzumutbare Belästigung

Urteil des Landgericht Köln: Internetanbieter dürfen Router von Kunden nur dann in Wifi-Hotspot-Stationen umwandeln, wenn Kunden ausdrücklich zugestimmt haben.

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Einseitige Baumschäden mit Sichtverbindung zu Mobilfunksendern - Artikel aus "Wohnung + Gesundheit" Nr.163

Die von einer Ärztin, zwei Biologen und einem Diplom-Forstwirt in einer Langzeitstudie festgehaltenen Naturbeobachtungen begründen eindrücklich den Verdacht, dass Mobilfunkstrahlung Bäume und andere Pflanzen schädigen kann.

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Digitale Medien - Die große Gefahr für unser Gehirn

Prof. Dr. Dr. Gertraud Teuchert-Noodt leitete den Bereich Neuroanatomie/Humanbiologie an der Universität Bielefeld, Fakultät für Biologie. In ihren Vorträgen setzt sie sich kritisch mit der Wirkung digitaler Medien auf das Gehirn auseinander, so Anfang Mai an der Technischen Universität Darmstadt. In einem Interview stellt sie dar, warum bei Kindern die Nutzung von digitalen Medien zu irreversiblen Schäden führt.

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Wenn das WLAN die Wohnung ausspioniert

Zwei Münchner Wissenschaftler verwandeln einen handelsüblichen WLAN-Router in ein Mini-Radar, das Gegenstände im Umfeld sichtbar macht.

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Veranstaltungen des Vereins

03.07.2017 Stammtisch Juli
07.08.2017 Stammtisch August
02.10.2017 Stammtisch Oktober
06.11.2017 Stammtisch November

Weitere Veranstaltungen

06.07.2017 EHS-Stammtisch Berlin (18:30)
03.08.2017 EHS-Stammtisch Berlin (18:30)
07.09.2017 EHS-Stammtisch Berlin (18:30)
05.10.2017 EHS-Stammtisch Berlin (18:30)
02.11.2017 EHS-Stammtisch Berlin (18:30)

Mit freundlicher Unterstützung:

Keine Angst vor Entmündigung und Psychiatrie

Manch einer fühlt sich gehindert, über seine Elektro(hyper)sensibilität zu sprechen, weil er für psychisch krank gehalten werden könnte, und psychiatrisiert werden könnte oder entmündigt, bzw. unter Betreuung gestellt. Wir möchten Sie daher über die Rechtslage diesbezüglich in Deutschland aufklären.

Rechtsfragen sind häufig nicht einfach zu beantworten. Deswegen eine Bemerkung auf gut deutsch vorneweg. Wenn Sie die schlichte Frage stellen: „Kann ich wegen meiner Elektrosensibilität in der Psychiatrie landen?“ können wir ihnen leider nicht sagen, dass das ausgeschlossen ist. Es gibt aber sehr viele Elektrosensible, die sehr offen und selbstbewusst mit dieser Tatsache umgehen. Wir kennen niemanden, bei dem man es auch nur versucht hätte, ihn in die Psychiatrie einzuweisen, ganz abgesehen davon, dass Sie sich durchaus wehren können.

Eine Vorbemerkung: Inwieweit man Sie für psychisch krank hält, bzw. ob Ärzte bei Ihnen eine psychische Erkrankung diagnostizieren, hängt natürlich ein Stück weit von Ihnen ab. Natürlich ist es möglich, dass einzelne Menschen ihre Symptome dem Mikrowellensyndrom zuschreiben, tatsächlich aber eine andere Ursache vorliegt. Depressionen, Schizophrenie und wahnhafte Störungen gab es schließlich schon lange vor der Massenverbreitung von Funktechniken. Natürlich kann eine Elektro(hyper)sensibilität auch mit Depressionen etc. zusammentreffen. In diesem Fall sollten Sie einen Psychiater suchen, dem Sie vertrauen können, und die entsprechende psychische Erkrankung entsprechend behandeln lassen. Auch eine Depression ist eine schwerwiegende, körperlich massiv beeinträchtigende Erkrankung und sollte entsprechend behandelt werden.

Soweit ein Arzt Ihnen eine psychische Erkrankung ohne weitere Begründung diagnostiziert, weil Sie angeben, unter dem Einfluss von EMF an (gravierenden) gesundheitlichen Störungen zu leiden, geschieht dies meistens, weil er davon ausgeht, dass eine gesundheitsschädliche Wirkung von EMF wissenschaftlich nicht erwiesen sei. Eigentlich sollte nun das Argument greifen, dass, wenn man diese Behauptung als richtig unterstellt, noch längst nicht erwiesen ist, dass EMF nicht zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Tatsächlich ist aber so, dass die Frage, ob EMF Befindlichkeitsstörungen auslösen können, als wissenschaftlich strittig gilt, und damit kann man bei Ihnen nicht einfach von einer psychische Erkrankung ausgehen, wenn sonst nichts dafür spricht.
Einzelheiten zum Meinungsstand finden Sie z. B. im Aufsatz von Genuis/Lipp „Elektromagnetische Hypersensibilität: Tatsache oder Einbildung?“, erhältlich als „Brennpunkt“ über www.diagnose-funk.org oder auf unserer Internetseite in der Rubrik Forschung.

Vorneweg: Die Entmündigung ist im deutschen Recht längst abgeschafft worden und durch das Rechtsinstitut der rechtlichen Betreuung ersetzt worden. Die Anordnung einer rechtlichen Betreuung führt grundsätzlich nicht dazu, dass der Betreute seine Rechte verliert. Er behält vielmehr alle seine Rechte und wird zusätzlich vom Betreuer in den Angelegenheiten, die er selbst nicht mehr regeln kann, vertreten.

Einen Aufenthalt in der Psychiatrie sollten Sie aufgrund einer Elektrohypersensibilität nicht erfahren. Der unfreiwillige Verbleib in einem psychiatrischen Krankenhaus, in dem Sie eingesperrt würden, wäre eine ebenfalls strafbare Freiheitsberaubung. Menschen, bei denen die freie Willensbestimmung erheblich eingeschränkt bzw. aufgehoben ist, können unter engen Voraussetzungen auch gegen ihren Willen stationär behandelt werden. Dies muss durch einen Richter vorher genehmigt werden. Ein entsprechendes gerichtliches Verfahren, in dem der Betroffene seinen Standpunkt vertreten kann, ist vorher durchzuführen.
Voraussetzung ist die vorherige Bestellung eines Betreuers.

Sowohl zum Thema Betreuung als auch zum Thema freiheitsentziehende Unterbringung (also stationärer Aufenthalt gegen den Willen des Betroffenen) können Sie hier Einzelheiten nachlesen. Wenn Sie sich selbst dazu nicht in der Lage sehen, geben Sie die Informationen an eine Person ihres Vertrauens weiter. Wir stehen für Nachfragen zur Verfügung.

Nachfolgend: PDFs vom Skript "Betreuung und Rechte des Betroffenen im Verfahren zur geschlossenen Unterbringung":

  • Betreuung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung: Wofür brauche ich was?
  • Gibt es so etwas wie einen zwangsweisen Aufenthalt in der Psychiatrie?